04.02.2026
– 18. Februar (Aschermittwoch) bis 4. April (Karsamstag) –
Aus religiöser oder spiritueller Sicht geht es in der Fastenzeit um die Reinigung der Seele und des Körpers durch Verzicht.
Traditionell wurde in der Fastenzeit kein Fleisch gegessen und kein Alkohol getrunken.
Alle Religionen beinhalten einen Aspekt des Fastens.
Mit der Fastnacht erreicht der Winter noch einmal seinen farbenfrohen Höhepunkt: Umzüge, Verkleidungen, Musik und gemeinsames Feiern gehören fest zu den regionalen Bräuchen. Traditionell steht diese Zeit für Ausgelassenheit, Gemeinschaft und ein bewusstes „Noch-einmal-Genießen“, bevor mit dem Aschermittwoch eine ruhigere Phase beginnt.
Am Aschermittwoch startet die Fastenzeit, die sich bis Ostern erstreckt. Ursprünglich war sie geprägt vom Verzicht auf Fleisch, Alkohol und üppige Speisen. Aus religiöser Sicht diente das Fasten der inneren Reinigung, der Besinnung und der Vorbereitung auf das Osterfest. Fasten findet sich dabei nicht nur im Christentum, sondern – in unterschiedlicher Form – in vielen Religionen und spirituellen Traditionen weltweit.
In der heutigen Zeit hat sich die Bedeutung des Fastens erweitert. Für viele Menschen steht weniger der strenge Verzicht im Vordergrund, sondern vielmehr ein bewusster Umgang mit dem eigenen Lebensstil. Die Fastenzeit wird genutzt, um innezuhalten, Gewohnheiten zu hinterfragen und neue Impulse zu setzen.
Modernes Fasten kann ganz unterschiedlich aussehen, zum Beispiel:
Fasten bedeutet heute oft nicht „Verlust“, sondern Gewinn: mehr Klarheit, mehr Nachhaltigkeit und mehr Aufmerksamkeit für das, was wirklich guttut. Der bewusste Verzicht kann helfen, Stress zu reduzieren, Routinen zu durchbrechen und neue Perspektiven zu entwickeln – für sich selbst und für die Umwelt.
So wird der Übergang von der lebhaften Fastnacht zur stilleren Fastenzeit zu einer Einladung: Raus aus dem Überfluss, hinein in mehr Achtsamkeit – bis Ostern und darüber hinaus.